Office-Eye-Syndrom – Störung des Tränenfilms

Office-Eye-Syndrom – Störung des Tränenfilms

Das Office-Eye-Syndrom weist Symptome wie ein ständiges Tränen, Jucken und Brennen der Augen. Auch ein Gefühl wie „Sand im Auge“ wird mit dieser Erkrankung, die immer häufiger auftritt, verbunden. Mittlerweile offenbaren Statistiken, dass jeder fünfte Patient bei Augenärzten an diesem Syndrom leidet. Für eine Diagnose wird ein sogenannter Schirmer-Test eingesetzt, um den Grad der Trockenheit diagnostizieren zu können.

Ursache – Computerarbeit

Trockene Augen werden von Ärzten aufgrund des häufigen Auftretens als Volksleiden bezeichnet. Die damit verbundenen Symptome werden unter der Bezeichnung „Office-Eye-Syndrom“ zusammengefasst. Ein stundenlanges Arbeiten am Computer führt dazu, dass die natürliche Schutzfunktion, das Blinzeln, vergessen wird. Die Folge des verringerten Blinzeln führt dazu, dass die Augen Zigarettenrauch und Zugluft ungeschützt ausgesetzt sind. Es ist nachgewiesen, dass dieses Augenleiden bei Menschen mit Allergien oder regelmäßigen Kontaktlinsennutzern häufiger auftreten.

Trockene Augen – Schilddrüsenerkrankung

Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen und rheumatische Erkrankungen haben zur Folge, dass die Produktion der Tränenflüssigkeit unzureichend ist. Vereinzelt können tageszeitliche Schwankungen bei der Produktion der Tränenflüssigkeit auftreten. So wird zum Beispiel am Abend die wenigste Menge Tränenflüssigkeit hergestellt. Spezielle Untersuchungen ermöglichen ein Feststellen der Störungen.

Tränenmenge mit Schirmertest messen

Ein sogenannter Schirmertest ist eine Möglichkeit, um Festzustellen wie viel Tränenflüssigkeit produziert wird. Der Augenarzt legt für diesen Test einen kleinen Streifen saugfähiges Papier in den Bindehautsack und beobachtet anschließend wie lange ein Vollsaugen dauert. Die Stabilität des Tränenfilms kann wiederum mit Hilfe von Farbstoffen gemessen werden. Diese Messung wird vorgenommen indem ein Farbstoff auf die Augenoberfläche geben wird. Die Herausforderung für Patienten besteht darin, dass ein Blinzeln vermieden werden muss, damit der Arzt die Stabilität der Tränenflüssigkeit messen kann.

Hilfreiche Gegenmittel

Ein bewusstes Blinzeln ist eine effektive Möglichkeit während des Arbeitens am Computer einem „Austrocknen“ der Augen entgegenzuwirken. Auch ein regelmäßiges Pausieren und ausführen von Entspannungsübungen kann Linderung verschaffen. Eine Flüssigkeitsaufnahme von bis zu 2 Litern am Tag regt die Produktion der Tränenflüssigkeit an und reguliert zudem das Allgemeinbefinden.

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