Brot Backen

Großes Brot und kleine Brötchen: Entdecken Sie den puren Genuss

Ob großes Brot oder kleine Brötchen – selber backen macht Freude, kann entspannend wirken und überlässt Ihnen die Entscheidung darüber, was in den Teig darf. Und das Allerbeste: Im Gegensatz zum Kuchenbacken stürzt der Verzehr der hauseigenen Produktion Sie nicht in Figurkonflikte. Deshalb erklären wir den Herbst mit sofortiger Wirkung zur Brotzeit!

Getreide: Eine gesunde Basis

Getreide bildet mit Gemüse und Obst das Fundament der Ernährungspyramide – und liefert Ihnen die Basis für Brot und Brötchen. Sie haben die Wahl zwischen Weizen und Roggen, zwischen Vollkorn, Backschrot oder herkömmlichem Mehl. Auch Dinkel erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Während Weizenmehlbrot mit Hefe gebacken wird, brauchen Backwaren aus Roggenmehl Sauerteig, damit sie schön locker werden. Im Weizenmehl ist nämlich reichlich Klebereiweiß enthalten, das die beim Gehen entstehenden Hefebläschen bindet – bei Roggenmehl ist dies nicht der Fall. Sauerteigansatz erhalten Sie, ebenso wie Hefe, im gut sortierten Supermarkt.

Was Sie im Umgang mit Hefe wissen sollten

Es gibt zwei verschiedene Sorten Hefe: Trockenhefe und frische Hefe, die Sie im Kühlregal finden. Trockenhefe können Sie gut auf Vorrat kaufen. Frischhefe muss möglichst frisch verwendet werden, damit das Backresultat stimmt. Außerdem wichtig: Alle Backzutaten sollten Raumtemperatur haben und die Flüssigkeit, mit der die Hefe zum Vorteig gerührt wird, muss lauwarm sein. Hefeteig will gut geknetet und geschlagen sein – eine Tätigkeit, die geradezu meditativ wirken kann. Ist der Teig geschmeidig und macht Blasen, haben Sie ausreichend meditiert. Lassen Sie den Teig dann an einem warmen Ort, mit einem Tuch bedeckt und vor Zugluft geschützt, gehen.

Diese Typen müssen Sie kennen lernen…

Die Mehltype ist die Nummer, die auf der Mehlpackung steht. Sie besagt, wie viel Milligramm Mineralstoffe in 100 Gramm Mehl übrig bleiben, wenn dieses im Heißluftstrom gebacken wurde. Je höher die Typenzahl, desto höher ist also der Mineralstoffgehalt Ihres Brots. Vollkornmehl und Vollkornschrot (mit Keimling) werden nicht typisiert.

Die Weizenmehltypen

Weizenmehl Type 405 ist das Standard-Haushaltsmehl. Type 550 eignet sich besonders gut für Brötchen. Type 812 ist ein dunkles Mehl für Semmeln und helle Mischbrote. Type 1050 ist als dunkles, kräftiges Mehl optimal für Grau- und Mischbrot, glänzt aber beispielsweise auch in unserem Mohnbrötchenrezept. Type 1700 ist Weizenbackschrot ohne Keimling, der mit hellem Mehl gemischt werden kann.

Die Roggenmehltypen

Roggenmehl Type 997 ergibt ein gutes Mischbrot, ebenso Type 1370. Type 1740 ist optimal für reines Roggenbackwerk und auch für Roggenmischbrot. Type 1800 bezeichnet Roggenbackschrot ohne Keimling, der mit anderem Mehl gemischt werden kann.

Leckere Extras

Neben Mehl und Hefe beziehungsweise Sauerteigansatz brauchen Brot und Brötchen noch ein paar andere Zutaten und kleine Extras, mit denen Sie den Genuss verfeinern. Gut im Teig machen sich – je nach Rezept und Geschmack – beispielsweise Kümmel, Fenchelsamen, Rosmarin, Leinsamen, Oliven, getrocknete Tomaten, gehackte oder ganze Nüsse, Rosinen oder Trockenfrüchte. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen in welchem Brot am besten schmeckt!

DIY fürs pure Backvergnügen

Die Backzutaten selbst zu mischen, ist leicht. Hätten Sie es gern noch einfacher, können Sie zu einer fertigen Brotbackmischung greifen. Allerdings enthalten die meisten Mischungen Zusatzstoffe, die in einem selbst gebackenen Brot nicht nötig wären. Wir empfehlen daher: DIY fürs pure Backvergnügen!

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