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Der Jo-Jo-Effekt

Ein typisches Problem bei Diäten: Kaum sind ein paar Pfunde weg, sind sie schon wieder auf den Hüften. Was hinter dem Jo-Jo-Effekt steckt, fanden Forscher aus den USA nun heraus.
Abnehmen ist eine Schlacht – sein Gewicht auf Dauer zu halten der “dreißigjährige Krieg”. Jetzt haben Forscher herausgefunden, warum es so schwer ist, schlank zu bleiben.
Die Forscher setzten eine Gruppe von Mäusen auf eine kalorienarme Diät, so dass sie relativ schnell – in nur drei Wochen – zehn bis 15 Prozent ihres Gewichtes verloren. Eine andere Gruppe Mäuse wurde normal ernährt.
Alle Mäuse wurden nach der Diätphase stressigen Situationen ausgesetzt. Die Forscher machten dabei eine interessante Beobachtung: Die Mäuse, die drei Wochen Diät gehalten hatten, neigten dazu, in den Stress-Situationen mehr fettreiches Futter zu fressen als die anderen.

Stresshormone machen Lust auf fettes Essen
Im Blut der Diät-Mäuse wiesen die Forscher außerdem erhöhte Konzentrationen des Stresshormons Cortisol nach. Das könnte heißen, so Studienleiterin Tracy Bale von der Universität Pennsylvania im US-Fachmagazin Journal of Neuroscience, dass Diäten nicht nur den Stresslevel erhöhen, sondern auch die Art und Weise verändern, wie das Gehirn auf Stress und auf das emotionale Verlangen nach Essen reagiert.”
Die Ergebnisse zeigen, was Ernährungsexperten immer wieder vermutet haben: vorübergehende Diäten führen fast nie zu einem dauerhaften Erfolg, neigen eher zum Jo-Jo-Effekt. Um abzunehmen ist es vielmehr notwendig, seine Ernährungsgewohnheiten auf den Prüfstand zu nehmen und dauerhaft umzustellen.

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